Unsere Top 5 leichten und faltbaren Carbon Rollatoren im Vergleich - unser Test bzw. Leichtgewichtrollator-Ratgeber 12/2021

Ein Rollator ist umso einfacher zu handhaben, so leichter er ist. Rollatoren aus Carbon sind mit einem Gewicht von etwa 5 KG die unschlagbaren Leichtgewichtrollatoren. Ein Carbon Rollator ist nicht nur leicht, sondern in aller Regel auch faltbar, so dass es fürs Auto oder zum verstauen zusammengeklappt werden kann. Teste selbst: in unserem folgenden Carbon-Rollator-Vergleich zeigen wir dir die beliebsten Rollatoren aus Carbon.

Unser Vergleichssieger

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Bewertung 12/2021
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Weitere Carbon-Rollatoren finden bei:

Vergleich: Was ist ein faltbarer Carbon Rollator?

Carbon Rollator Vergleich Foto: rudolfgeiger / Shutterstock (Symbolbild) Bei einem Carbon Rollator handelt es sich um eine Gehhilfe für Patienten mit Gang- und Standunsicherheit aus dem Material Carbon, bei denen ein Gehen mit Unterarmgehstützen nicht möglich ist. Klassischerweise haben Rollatoren aus Carbon zwei Griffe mit Bremsen, ein Rahmengestell und vier Räder. Der Rollator vergrößert massiv die sogenannte Unterstützungsfläche während des Ganges. Dadurch wird eine höhere Stabilität erreicht.

Durch die Räder wird zudem eine gute Kraftübertragung erzielt so dass der Leichtgewichtrollator nicht – wie bei Stützen oder Gehbock - während der Schritte angehoben werden muss. Im Gegensatz dazu gibt es auch noch eine Form mit nur drei Rädern. Diese wird als Deltarad bezeichnet, in der Praxis jedoch häufig den Rollatoren zugerechnet. Der Vorteil des Deltarads gegenüber dem Rollator ist eine höhere Wendigkeit während ein Carbon-Rollator eine höhere Stabilität liefert. Das Deltarad ist vor allem für den Einsatz in Räumen beziehungsweise der Wohnung des Patienten geeignet.

Des Weiteren werden auch Carbon Gehwagen verwendet. Sie besitzen ähnlich wie Rollatoren ein Rahmengestell, Griffe mit Bremsen und vier feste Kontaktpunkte. Von den vier Rädern sind meist zwei fest und zwei beweglich oder alle vier beweglich und jeweils einzeln festellbar. Die Griffe können als Handgriffe vorhanden sein oder auch als Unterarm- oder Achselstützen.

Inhaltsverzeichnis Carbon-Rollator:

  1. Kaufberatung: Welchen Rollator aus Carbon soll ich kaufen?
  2. Preise: Was kostet ein Carbon Rollator?
  3. Handhabung: Einweisung in Handhabung eines Carbon Rollators
  4. Anwendung: Für wen ist ein Carbon Rollator geeignet?
  5. Risiken: Darauf sollte man bei faltbaren Carbon Rollatoren achten
  6. Ratgeber: Welcher Leichtgewichtrollator aus Carbon ist der Beste?

Lesedauer: 5 Minuten
Autor/in: Peter, Physiotherapeut

Kaufberatung: Welchen Rollator aus Carbon soll ich kaufen?

Das Material Carbon, auch Kohlefaser oder Karbon gennant, ist aus der Raumfahrt und Formel 1 bekannt. Es zeichnet sich durch seine geringe Masse und gleichzeitig hohe Steifigkeit aus. Rollatoren aus Carbon bieten daher den Vorteil, dass sie besonders leicht und stabil sind. Nachteil ist der deutlich teurere Materialpreis für Carbon.

Bei Rollatoren aus Carbon existieren unterschiedliche Formen. Modelle mit kleinen Rädern sind etwas wendiger aber dafür nur bedingt für den Außeneinsatz geeignet da die kleinen Räder schon bei vermeintlich leichten Hindernissen den Gang erschweren. Hierfür gibt es Carbon-Rollatoren mit größeren Rädern die ein leichteres Überwinden von Bordsteinen, Steinen oder Ähnlichem ermöglichen.

Alle Carbon-Rollatoren haben an jeder Seite eine Bremse welche sich über Hebel an den Griffen bedienen lassen. Sie können entweder spontan (als Schleifbremse) angezogen und gelöst werden oder auch festgestellt werden. Weiterhin sind Carbon-Rollatoren standardmäßig mit einem Korb und einem Tablett ausgestattet. Damit können zum einen Gegenstände transportiert werden und zum anderen kann auf dem Tablett eine Sitzpause eingelegt werden. Manche Modelle haben statt des Tabletts eine etwas weichere Sitzfläche und als Zubehör kann bei einigen Herstellern auch eine Rückenlehne erworben werden. Weitere mögliche Zubehörteile wie Stockhalter, Klingel und ähnliche Gegenstände können herstellerabhängig variieren.

Voraussetzung für den Gang mit einem Carbon-Rollator ist dass der Nutzer beide Beine voll belasten kann und darf sowie eine ausreichende Stützkraft der Arme. Durch den Rollator wird das Gewicht des Oberkörpers abgenommen und die Fortbewegung somit erleichtert. Ein Carbon-Gehwagen mit Unterarm- oder Achselstützen bietet hier den Vorteil dass auch Patienten mit Teilbelastung diesen verwenden können.

Preise: Was kostet ein Carbon Rollator?

Die Kosten für einen Carbon-Rollator oder Gehwagen, welcher durch den Arzt verordnet wird, werden in vielen Fällen von den Krankenkassen bezuschusst. Hierbei wird jedoch nur ein bestimmtes Modell übernommen, welches in aller Regel nicht aus Carbon ist. Für Carbon-Modelle und Zubehör werden häufig die Kosten von den Krankenkassen nicht getragen.

Der hohe Materialpreis von Carbon spiegelt sich auch in dem faltbaren Leichtgewichtrollator aus Carbon wieder: Rolatoren aus Carbon bewegen sich preislich bei 350 - 600 Euro.

Handhabung: Einweisung in Handhabung eines Carbon Rollators

Wenn die Voraussetzung der erlaubten und möglichen Vollbelastung der Beine gegeben ist muss der Carbon-Rollator an die Größe des Nutzers angepasst werden. Dies kann über die Handgriffe erfolgen. Sie sind höhenverstellbar. Die Einstellung wird beim stehenden Patienten durch geführt. Die Ellbogen sind leicht gebeugt während die Handflächen zum Boden zeigen. Auf Höhe der Handflächen sollten dann die Griffe eingestellt werden um das höchste Maß man Stützfunktion für den Nutzer zu gewährleisten.

Dann wird der Nutzer im Gang eingewiesen, zunächst auf ebener Strecke, dann mit Steigung und in unebenem Gelände mit kleineren Hindernissen wie Bordsteinkanten. Wichtig ist hierbei für den einweisenden Therapeuten festzustellen ob der Patient auch koordinativ in der Lage ist den Rollator zu bedienen. Dies beinhaltet zum Beispiel das situationsbedingte Betätigen der Bremse. Ist dies nicht korrekt möglich ist der Patient nicht oder nur bedingt zur Verwendung eines Rollator geeignet.

Anwendung: Für wen ist ein Carbon Rollator geeignet?

Der Carbon-Rollator kann bei nahezu jeglichen Erkrankungen oder nach Operationen eingesetzt werden bei denen eine Stand- und Gangunsicherheit vorherrscht. Voraussetzung ist die mögliche erlaubte und durchführbare Vollbelastung der unteren Extremität. Weiterhin muss ein gewisses Maß an Koordination im Umgang mit dem Gerät vorhanden sein.

Ein Gehwagen aus Carbon dagegen kann auch bei Patienten mit teilweise erlaubter Belastung verwendet werden und wird häufig auch therapeutisch zur Durchführung von Gehübungen eingesetzt. Meistens werden die Carbon-Rollatoren bei älteren Menschen verwendet. Sie sind aber, insbesondere bei neurologischen Erkrankungen oder für den vorübergehenden Einsatz nach Operationen, auch bei jüngeren Patienten ein sehr sinnvolles Hilfsmittel.

Risiken: Darauf sollte man bei faltbaren Carbon Rollatoren achten

Ein Risiko besteht darin dass der Nutzer koordinativ nicht in der Lage ist rechtzeitig die Bremse zu bedienen und somit eine Sturzgefahr besteht. Auch das Vergessen des Betätigens der Feststellbremse ist ein Risiko. Will der Nutzer sich dann zur Pause auf die Sitzfläche setzen besteht die Gefahr dass der Rollator wegrollt. Zusätzlich kann ein zu großes oder übersehenes Hindernis einen Sturz provozieren.

Ratgeber: Welcher Leichtgewichtrollator aus Carbon ist der Beste?

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Unser Vergleichs- & Informationsangebot vermittelt Wissenswertes zu Medizin, Ernährung und Gesundheit. Es ersetzt keinesfalls die persönliche Beratung oder Behandlung durch Ärzte, Therapeuten und Apotheker. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen oder Selbstmedikation verwendet werden.