Ein eigenes Firmenlogo online entwerfen - Stand: 10/2020.

Du willst für dein StartUp oder Firma ein inividuelles Logo erstellen lassen? Online gibt es für Logo-Design zahlreiche Anbieter, Agenturen und Logo-Maker mit mit denen du ein eigenes Firmenlogo entwerfen lassen kannst. In unserem Logo-Vergleich zeigen wir dir die besten Logo-Designer für deine Logo-Entwürfe. In unserem Ratgeber erfährst du außerdem was beim Gestalten von Logos und Emblemen zu beachten ist und was ein gutes Logo-Design eigentlich kostet.

Unser Vergleichssieger

Crowd-Design-Contest

  • Zahlreiche Designvorschläge durch Logo-Wettbewerb
  • Plattform mit über 1 Millionen Designern weltweit
  • Sehr detailliertes Ausschreibungsverfahren
Testurteil 10/2020
1,0
ab € 269,-
Zum Anbieter

Design-Wettbewerb

  • Community mit Designern weltweit entwickelt Logo-Entwürfe
  • 100% Preisgeld-zurück-Garantie
  • Große deutschsprachige Plattform
Testurteil 10/2020
1,0
ab € 220,-
Zum Anbieter

Design-Marktplatz für Freelancer

  • Plattform vermittelt Logo-Freelander weltweit
  • Logoerstellung schon ab nur 5 Dollar möglich
  • Große Bandbreite an Stilen, Erfahrungen und Preisen
Testurteil 10/2020
1,0
ab € 5,-
Zum Anbieter

Durch Software generierte Logos

  • Mit dem Logo-Maker sofort selbst ein Logo online erstellen
  • Die Software-Lösung ist ein Logo-Generator
  • In 5 Minuten zum eigenen Logo mit dem Baukasten
Testurteil 10/2020
2,0
ab $ 48,-
pro Jahr
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Ratgeber Logo-Design: Bei Anbieter-Auswahl zu beachten.

Einzigartiges Logo-Design erstellen lassen: Dein Logo sollte einprägsam und einmalig sein, damit hebst du dich von Wettbewerbern ab und kannst dein Logo als Marke aufbauen unter der dich Kunden wiedererkennen und weiterempfehlen. In unserem Vergleich findest du Tools und Agenturen um ein einzigartiges Logo erstellen zu lassen.

Logo als Vektorgrafik: Achte darauf, dass dein Logo als Vektordatei erstellt und geliefert wird. Ein Vektorlogo kann unendlich vergrößert werden. Du benötigst dein Logo als Vektorgrafik z.B. für den profesionellen Druck große Plakate, wenn du dein Logo später auf Kleidung Sticken willst, es animieren lassen oder als Folie auf dein Fahrzeug bekleben willst. Für all diese Anwendungen muss dein Logo als Vektorgrafik erstellt sein.

Logo-Nutzungsrechte: Achte darauf dass der Designer als Urheber deines Logos dir das ausschließliche bzw. uneingeschränkte Nutzungsrecht an dem Logo überträgt. Dies erlaubt dir dein Logo ohne Einschränkungen in allen Bereichen (ohne zeitliche und räumliche Beschräkungen) zu nutzen. Damit kannst du das Logo auch als Marke beim Markenamt registrieren und selbst weitere Nutzungsrechte übertragen - z.B. bei einem Verkauf deiner Firma.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ein Zeichen setzten: Firmenlogo-Design online gestalten lassen
  2. Vergleich: Fünf verschiedene Möglichkeiten ein Logo designen zu lassen
  3. Design-Tipps: Das sollte beim Logo-Design beachtet werden
  4. Logotypen: Das sind die verschiedenen Arten von Logos
  5. Farbe und Schrift
  6. Signet: Das Bildzeichen als grafisches Element
  7. Corporate Design: Das Logo steht nicht allein
  8. Preise: Was kostet es ein Logo-Design erstellen zu lassen?
  9. FAQ: Fragen und Antworten zu Wickelrucksäcke
  10. 5 Fehler beim Logo-Design, die Du unbedingt vermeiden solltest
  11. Logo-Vergleich: Die 5 besten Logo-Maker, Generatoren und Agenturen

Lesedauer: 15 Minuten
Autoren: Josephine (Kommunikationsdesignerin), Trixy (Informationsdesignerin) und Hans (Dipl.-Designer)

Ein Zeichen setzten: Firmenlogo-Design online gestalten lassen.

Design Vergleich Foto: ijeab / depositphotos Ein Logo komprimiert die positiven Eigenschaften eines Unternehmens oder Produkts und steigert gleichzeitig seinen Wiedererkennungswert: Das eigene Logo ist wesentlicher Bestanteil des visuellen Erscheinungsbildes und der Corporate Identity. Sie ist die Persönlichkeit, die das Logo nach außen vertritt und damit zeigt, wie dein Unternehmen sich selbst sieht. Es vermittelt die zentrale Botschaft deines Unternehmens. Keine Frage also: Das Logo ist im Geschäftsleben unverzichtbar. Diesem wichtigen Element der Außenwirkung sollte daher eine gründliche Planung vorausgehen, bevor es professionell gestaltet wird.

Das Logo, als Teil des visuellen Erscheinungsbildes deines Unternehmens, kann all das und noch mehr: Es dient als Aushängeschild, als Markenzeichen und ermöglicht darüber hinaus Markenloyalität und Wiedererkennbarkeit. Kunden nehmen als ersten Eindruck oft zunächst dein Logo wahr. Wenn dir bewusst ist, welchen Mehrwert ein gut gestaltetes Logo deinem Unternehmen bietet, bist du in der Lage dazu, Ihre Außenwirkung präzise zu steuern.

Vergleich: Fünf verschiedene Möglichkeiten ein Logo designen zu lassen

Ein Logo zu entwickeln, ist eine komplexe Angelegenheit – selbst hinter vermeintlich einfachen Firmenzeichen stecken profunde Überlegungen. Und das nicht ohne Grund: Ein einprägsames Logo beeinflusst unseren Blick auf ein Unternehmen, indem es die positiven Eigenschaften hervorhebt. Das Logo kann uns die Marke sympathisch machen, weil es die Philosophie des Unternehmens widerspiegelt. Es erhöht den Wiedererkennungswert und steigert damit letzten Endes den Einfluss der Firma und seiner Marke.

Dabei ist die professionelle Gestaltung essentiell: Die Auswahl von Form, Farbe und Schrift ergibt im Idealfall eine klare, prägnante Aussage über Werte und Ziele des Unternehmens – und macht die Marke somit unvergesslich.

Nachfolgend stellen wir dir die verschiedenen Möglichkeiten vor, um ein Logo gestalten zu lassen.

1. Logo-Maker: Logo-Generator, Logo-Creator und Software-Programme

Mit einem Logo-Generator lässt sich online sofort automatisch ein Logo gestalten. Es müssen meist nur der Firmenname und die Branche angegeben werden. Die Logo-Maker generieren dann sofort zahlreiche Logoentwürfe direkt am Bildschirm. An diesen lassen sich Farben und Schriften nach belieben ändern. Bei vielen Logomakern lässt sich das fertige Logo in niedriger Auflösung kostenlos downloaden. Eine hohe Auflösung inkl. Vektordatei ist gegen eine geringe Gebühr erhältlich. Bei manchen Anbietern muss man jedoch aufpassen dabei kein Abo abzuschließen, wenn man dies nicht will.

Eine individuelle Gestaltung, welche auf deine Zielgruppe abgestimmt ist, findet in der Regel nicht statt. Die Signets, also die Grafiken welche für die Logos verwendet werden, werden zwangsläufig für andere Logos immer wieder verwendet. Daraum ist es mit einem Logo-Creator nicht möglich ein einzigartiges Logo zu erstellen. Die meisten Logo-Generatoren geben dir daher auch nur ein einfaches Nutzungsrecht, mit dem sich das Logo in der Regel nicht als Bildmarke schützen lässt.

Vorteile:

  • Innerhalb weniger Minuten fertiges Logo downloaden.
  • Große Auswahl an Icons, Schriften und Farben.
  • Günstig: Eigenes Logo für wenige Euro.

Nachteile:

  • Kein einzigartiges Logo: Gleiche Icons werden für alle Kunden immer wieder verwendet.
  • Kein individuelles Logo: Meist Standardvorlagen, welche nicht auf die Zielgruppe optmiert sind.
  • Nur einfache (keine uneingeschränkten) Nutzungsrechte, daher meist nicht als Bildmarke registrierbar
  • Bei manchen Anbietern muss ein langfristiges Abo abgeschlossen werden, um das Logo downloaden zu können.

Die beliebtesten Logo-Maker:

2. Ein fertiges Logo-Template kaufen

Logo-Shops und Bildagenturen bieten fertige Logos zum Kauf an. Über die Such- und Filtereinstellungen sind Stockbilder thematisch sortiert. Vektorbasierte Logo-Grafiken können hier schon für unter 10 Euro gekauft werden. Der Schriftzug kann mit einem Bildbearbeitungsprogramm und etwas grafischem Geschick angepasst werden.

Fertige Logo-Templates von der Stange bieten den Vorteil, dass sie sofort genutzt werden können. Jedoch wurden sie nicht individuell für das jeweilige Unternehmen erstellt und auf die gewünschte Zielgruppe optmimiert. Auch lassen sich diese Logo-Vorlagen meistens nicht exklusiv kaufen. Es ist daher kein einmaliges Logo möglich, sondern jedes Logo-Template wird mehrfach verkauft und somit mehrfach genutzt.

Vorteile:

  • Fertige Logo-Vorlagen sind nach Kauf sofort verfügbar.
  • Stockgrafiken sind preislich sehr günstig.

Nachteile:

  • Kein individuelles Logo, sondern Vorlagen von der Stange.
  • Keine exklusiven Nutzungsrechte, Grafiken werden meist mehrfach verkauft.
  • Farbliche und textliche Anpassungen müssen selbst vorgenommen werden.

Die beliebtesten Logo-Template-Anbieter:

3. Design-Wettbewerbe: Crowdsourcing-Plattformen

Auf Crowdsourcing-Plattformen kannst du einen Logo-Wettbewerb ausschreiben. Dabei lobst du ein Preisgeld aus und Designer aus aller Welt entwickeln auf Basis deiner Vorgaben verschiedene Logoentwürfe. Der Designer für dessen Logoentwurf du dich entscheidest erhält dein Preisgeld. Die anderen Logodesigner gehen in der Regel leer aus.

Die Bandbreite der verschiedenen Entwürfe ist oftmals reiesig: je nach höhe des Preisgeldes erhälst du 10 bis zu über 100 verschiedene Logoentwürfe aus denen du dich entscheiden kannst. Durch die Anonymität der Designer und der Vergütungsstruktur auf den Plattformen werden viele Entwürfe jedoch von Hobby-Künstlern und meist nicht von erfahreneren Grafikdesignern erstellt. In unserem Logo-Test waren viele Entwürfe von niedriger Qualität. In Einzelfällen können auch Plagiate zu anderen Logos können nicht immer ausgeschlossen werden. Bei nachträglich rechtlichen Problemen mit dem Urheberrecht des Logos kann der Designer oftmals nicht haftbar gemacht werden, da er oftmals Anonym im Ausland sitzt.

Vorteile:

  • Meist große Auswahl an verschiedenen Logo-Entwürfen
  • Viele Portale bieten eine Geld-zurück-Garantie mit der du bei Nichtgefallen dein Preisgeld zurück erhälst (ggf. werden dennoch Portalgebühren fällig)
  • Bei Problemen hilft der persönliche Acoount-Manager der Plattformen

Nachteile:

  • Oftmals niedrige Qualität der Entwürfe, da auch Amateur-Designer teilnehmen.
  • Keine persönliche Kontaktaufnahme mit dem Designer möglich. Kommunikation nur schriftlich über die Plattform.
  • Bei rechtlichen Problemen am Urheberrecht sind oft anonyme Designer aus dem Ausland nicht haftbar zu machen.

Die beliebtesten Crowdworking-Plattformen:

4. Logo durch Freelancer entwickeln lassen

Zahlreiche Einzelkämpfer bieten über Freelancer-Portale ihre Dienste an. Dort können Logo-Aufträge ausgeschrieben werden oder Designer direkt mit der Logogestaltung beauftragt werden. Da jeder Gestalter seinen eigenen Stil hat, emphielt es sich vorab die Referenzen des jeweiligen Freelancer anzusehen, damit das Logo deinem gewünschten Stil entspricht.

Auf Vermittlungsportalen für Freiberufler ist der Preisdruck oftmals sehr hoch. Darunter kann gelegentlich dann auch die Design-Qualität leiden, da vom Designer nicht genügend Zeit in den Auftrag investriert oder Template-Vorlagen verwendet werden. Zudem sind Freiberufler meist Allrounder für alle Design-Disziplinen und ihnen fehlt daher oft die Erfahrung im Logo-Design. Auch Haftungsrisiken bei Urheberrechtsverletzungen und Plagiaten lassen sich bei den remote arbeitenden Grafikern nicht immer ausschließen.

Vorteile:

  • Individuelle Logogestaltung durch Freiberufler
  • Logo günstig erstellen lassen

Nachteile:

  • Design-Qualität sehr unterschiedlich, je nach Freelancer.
  • Vielfach wenig Erfahrung beim Logo-Design.
  • Haftungsrisiken, gerade bei Freiberuflern mit Gerichtsstand im Ausland.

Die beliebtesten Freelancer-Portale:

5. Designagenturen für Logos und Marken

Der klassische Weg ist die Logoentwicklung über eine Agentur. Einzelne Markenagenturen haben sich auf die Gestaltung von Logos und des Corporate Design spezialiert. Aufgrund der Vielzahl der kreierten Logos haben diese Logo-Agenturen eine große Erfahrung und Expertise in der Gestaltung von Logos. In Agenturen findet vor Beginn der Gestaltung meist ein ausführliches Vorgesrpäch und eine Zielgruppenanalyse statt. Auf Grundlage dieser Konzeption werden dann individuelle Logo-Entwürfe entwickelt, dem Kunden präsentiert und meist mehrfach korrigiert. Nach Freigabe findet dann die Reinzeichnung und Übergabe der Logodaten und aller Nutzungsrechte statt.

Über eine Logo-Agentur erhälst du ein optimal auf dein Unternehmen und seine Zielgruppe optimiertes Logo. Aufgrund der persönlichen Abstimmungen, der individuellen Konzeption und den oftmals zahlreichen Korrekturen und Feinabstimmungen ist dies meist auch der Aufwendigste Weg zum neuen Logo. Dies spiegelt sich im Preis und der Dauer der Logoerstellung wieder. Die Logo-Kreation über eine Agentur ist in der Regel zeitlich nicht unter 2 Wochen und preislich im 4-stelligen Bereich zu realisieren. Oftmals wird hier aber nicht nur das Logo, sondern alle Kommunikationsmaterialien im Corporate Design aus einem Guss gestaltet.

Vorteile:

  • Einzigartige und individuelle Logo-Entwicklung durch Design-Experten
  • Betreuung meist durch persönlichen Ansprechpartner
  • Rechtssicherheit durch Übertragung uneingeschränkter Nutzungsrechte

Nachteile:

  • Agenturen sind meist der teuerste Weg zum Logo-Design.
  • Aufgrund des hohen Aufwandes lange Lieferzeit bis zum fertigen Logo.

Die beliebtesten Logo- und Markenagenturen:

Tipp: Die Investition in ein Logo lohnt sich.

Das Logo ist die Basis für deine Geschäftsausstattung, Werbemaßnahmen und Branding deines Unternehmens. Ein Logo hat meistens mehr als 10 Jahre bestand und repräsentiert deine Firma. Bei einer späteren Änderung (Redesign) deines Logos müssen auch alle Materialien auf dem das Logo ist angepasst werden. Daher empfiehlt es sich bei der Unternehmensgründung beim Logo nicht zu sparen. Die Investition ein einmaliges Logo kreieren zu lassen macht sich somit langfristig bezahlt.

Design-Tipps: Das sollte beim Logo-Design beachtet werden

Was zeichnet ein gut gestaltetes Logo aus? Was wir schön finden, welche Farben uns gefallen und ob wir eher auf Schrift oder Bilder ansprechen, ist subjektives Empfinden. Vieles ist rein visuell eben Geschmacksache. Nichts desto trotz gibt es formelle Aspekte, welche ein Logo als »gut« definieren.

Ihr Logo sollte Ihr Unternehmen verkörpern und immer auf die von Ihnen definierte Zielgruppe abgestimmt sein. Außerdem sollte seine Funktion im Vordergrund stehen. Es muss dem Betrachter möglich sein, es schnell zu erfassen und zu verstehen, daher arbeitet ein gutes Logo meist mit klaren, simplen Formen und ist nicht überladen. Der Gestalter Kurt Weidemann sagte einst: »Ein Logo ist dann gut, wenn man es mit dem großen Zeh in den Sand kratzen kann.«

Ihr Logo sollte einprägsam und einzigartig sein – so heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab. Es sollte als Eyecatcher wiedererkennbar sein und sich im Gedächnis deiner Kunden verankern. Außerdem sollten die Gestaltung Emotionen in Ihren Kunden wecken. Dies gelingt unter anderem durch Symbolik, Farbe und Schrift. Ihr Logo sollte darüber hinaus eine gewisse technische Qualität aufweisen: Es sollte in analoge und digitale Medien integrierbar sein und skalierbar sein. Es muss sowohl auf einem großen Plakat ideal anwendbar sein, als auch auf einer handlichen Visitenkarte.

Damit ein Logo oder überall funktioniert muss es gewissen formalen Anforderungen entsprechen. Diese haben wir nachfolgend in einer Checkliste einmal zusammengestellt:

Abhängig von Unternehmensziel, Branche oder auch Budget können zudem weitere Aspekte relevant sein, beispielsweise sind Sonderfarben schwieriger und teurer zu drucken als gängige Farbsysteme. Das Logo soll vielleicht auf Mitarbeiterkleidung gestickt oder erhaben auf eine Produktverpackung gedruckt werden. Diese Ziele lassen sich am einfachsten erreichen, wenn das Firmenzeichen in einer möglichst einfachen, verständlichen und einprägsamen Formensprache gestaltet ist.

Vor allem aber muss das Logo natürlich zu Ihrem Unternehmen passen. Dafür sind die verwendete Schriftart sowie die Farbgestaltung die wichtigsten Punkte, die zu einem erfolgreichen Firmenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert führen.

Logotypen: Das sind die verschiedenen Arten von Logos

Logo-Design Vergleich Foto: ijeab / depositphotos Wie das Erkennungszeichen für Ihr Unternehmen genau aussehen sollte, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Beschäftigen wir uns daher zunächst mit der Frage, welche Arten von Logos es gibt. Im Wesentlichen unterscheidet man dabei drei Formen:

Die Wortmarke: Das schriftliche Erkennungszeichen
Eine Wortmarke gibt den Namen Ihrer Firma als reine Schrift wieder, wobei mit Farben oder Typografie durchaus gespielt werden kann. Google, Disney, Coca-Cola oder Pelikan sind Beispiele für Wortmarken, bei denen der Name mehr oder weniger kunstvoll die Philosophie des Unternehmens widerspiegelt. Eine spezielle Form der Wortmarke ist die Zeichen- oder Buchstabenmarke, die aus Abkürzungen, Buchstabenkombinationen oder Ziffern bestehen kann: 4711 oder H&M sind prominente Vertreter.

Die Bildmarke: Das ganze Unternehmen in einem Bild
Von einer Bildmarke spricht man, wenn lediglich ein Bildzeichen mit dem Unternehmen assoziiert wird. Das gewählte Bild kann dabei abstrakt, konkret oder auch figürlich sein – wichtig ist nur, dass dem Betrachter jederzeit klar ist, um welches Unternehmen es sich handelt. Der rechts angebissene Apfel ist das Markenzeichen jedes Apple-Produkts, und auch die Shell-Muschel oder die berühmten drei Streifen von Adidas funktionieren ohne den Schriftzug. Die Bildmarke setzt allerdings, wie die Zeichenmarke, eine gewisse Bekanntheit der Marke voraus.

Die Wort-Bild-Marke: Eine bewährte Kombination
Aus diesem Grund wird sie häufig erst dann eingeführt, wenn sich die Wort-Bild-Marke bereits bewährt hat. Dieses Logo ist eine Kombination aus Wort- und Bildmarke, es verbindet also ein grafisches Element mit einem Schriftzug. Diese Art von Firmenzeichen wird sehr gern eingesetzt, denn es lässt sich leicht merken und fördert damit den Wiedererkennungswert des Unternehmens in besonderem Maße. Für die meisten Firmen, insbesondere wenn sie sich neu auf dem Markt bewegen, ist dies die beste Wahl.

Farbe und Schrift

Die Auswahl der richtigen Typografie und der passenden Farbe erfolgt bei einem professionellen Logo keineswegs zufällig und auch nicht rein nach oberflächlichen ästhetischen Gesichtspunkten. Denken Sie an Aldi: Natürlich hat der orangene Rahmen eine Signalwirkung, und die Kombination mit Blau ist folgerichtig, da beides Komplementärfarben sind. Gleichzeitig spielt aber auch die Farbwirkung eine Rolle – in diesem Logo wird bewusst auf die Lieblingsfarbe der Deutschen gesetzt, die unter anderem mit Vertrauen gleichgesetzt wird.

Auch die Schriftart sollte mit Bedacht ausgewählt werden, denn sie transportiert ebenfalls die Identität des Unternehmens. Sie trägt entscheidend dazu bei, ob Ihre Firma als traditionell oder modern, seriös oder verspielt, edel oder bodenständig wahrgenommen wird. Es kann sinnvoll sein, auf eine bewährte Schrift der Helvetica-Familie zu setzen – in anderen Fällen ist es vielleicht besser, ausgetretene Pfade zu verlassen. Ein dicker oder dünner Schriftschnitt mag zum Teil Geschmackssache sein, verändert aber auch die Wahrnehmung der Marke. Wichtig ist vor allem die Professionalität: Größe und Abstände der Buchstaben müssen stimmen, damit das Logo für jeden Einsatzzweck gut lesbar ist.

Signet: Das Bildzeichen als grafisches Element

Wie bereits erwähnt, wird eine Bildmarke selten gleich zu Beginn der Unternehmenskarriere eingesetzt, da sie ohne einen hohen Bekanntheitsgrad der Marke kaum Wirkung zeigen kann. Das Bildzeichen ist im Idealfall ästhetisch ansprechend und eindeutig, was je nach Branche des Unternehmens schwierig sein kann. Das heißt aber nicht, dass die Bildmarke lediglich ein Abbild dessen sein sollte, was das Unternehmen anbietet. Der angebissene Apfel von Apple hat auf den ersten Blick nichts mit Computern zu tun, und die Muschel im Logo von Shell versinnbildlicht zwar den Namen, liefert aber keinen Zusammenhang zu einer Tankstelle. Das Logo macht nicht die Marke, aber es kann eine Vorstellung davon vermitteln, was die Marke sein oder erreichen will. Auch ein Wappen, eine Iniziale oder ein Monogramm können ein Signet sein.

Corporate Design: Das Logo steht nicht allein

Niemand lässt ein Logo professionell erstellen, um es dann nur auf seinem Briefpapier zu verwenden. Das Firmenzeichen wird in der Regel in der gesamten Unternehmens-kommunikation verwendet, also in Broschüren, im Kundenmagazin, in den Katalogen, bei der Gestaltung des Messestandes – und natürlich auch digital, auf der Webseite, dem PDF oder der Online-Präsentation.

Ehe Sie Ihr Firmenlogo erstellen lassen, gilt es, Ihr Markenkonzept zu definieren. Was wollen Sie kommunizieren? Wen wollen Sie erreichen und mit welchen visuellen Mitteln gelingt Ihnen das? Das Firmenlogo ist als Teil des visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design) zu verstehen und fungiert zugleich als Träger der Identität des Unternehmens (Corporate Identity). Beim Erstellen Ihres Corporate Designs geht es um die Definition der visuellen Mittel, die Ihnen dabei helfen, diese Identität und Botschaft zu transportieren. Dabei werden alle Gestaltungsmerkmale festgelegt, die von nun an Teil Ihres Unternehmens sind: darunter Schriften, Farben, Bildsprache und eben auch Ihr Logo.

Jetzt Logo kaufen: Zum Vergleich von Logo-Designs

Preise: Was kostet es ein Logo-Design erstellen zu lassen?

Babystuhl Vergleich Foto: VisualGeneration / depositphotos Der Markt für Logogestaltungen ist breit aufgestellt, entsprechend ist auch die Preisspanne sehr groß. Fertige Vorlagen, Logo-Maker und -Generatoren erstellen Logos für unter 50 Euro oder manchmal sogar kostenlos.

Individuell angefertigte Logos durch Logo-Wettbewerbe oder über Freelancer-Portale bewegen sich preislich in der Regel bei etwa 300 - 700 Euro.

Die Preise einer spezialisierten Logo- oder Markenagentur beginnen meist erst bei über 1.000 Euro für ein Logodesign. Oftmals wird von Agenturen aber nicht nur das Logo, sondern auch ein Styleguide und aus einem Guss das komplette Corporate Design der neuen Marke entwickelt. Dies kann je nach Unternehmensgröße bis zu 6-stellige Beträge kosten.

Grundsätzlich empfehlen wir vor der Beauftragung ein Preis-Leistungs-Vergleich durchzuführen. Unser Vergleich hilft dir dabei.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten zur Logogestaltung

Das Wort »Logo« stammt aus dem Griechischen und bedeutet »Wort«, »Rede« oder »Sinn«. Es beschreibt demnach das Vermitteln und Kommunizieren einer Botschaft. Es gibt verschiedene Arten von Logos. Man unterscheidet zwischen Bildmarken, Wortmarken und Wort-Bild-Marken. Eine Bildmarke arbeitet ausschließlich symbolisch – also mit Bildern und Zeichen. Als Wortmarke werden Logos definiert, die allein aus Typografie, also Schrift oder Buchstaben bestehen. Wobei eine Bildmarke rein visuell arbeitet, hat eine Wortmarke die Kraft der Sprache inne. Die Kombination aus beidem wird als Wort-Bild-Marke bezeichnet.

Der Preis für ein Logo ist sehr unterschiedlich und abhängig von deinen Anforderungen und deinem Buget. Es gibt Softwareprogramme mit denen du dir kostenlos online ein Logo aus fertigen Vorlagen erstellen kannst. Aufwendigere Logo-Maker kosten meist bis zu 100 Euro. Fertige Logos im Logo-Shop und Logodesign-Wettbewerbe kosten meist mehere hundert bis maximal 1.000 Euro. Bei einer Design- oder Werbeagentur liegen die Kosten für ein Logo oftmals bei mehreren tausend Euro. Eine Konzernlogo mit kompletter Markenidentität sogar ein vielfaches.

Neben den Online-Logogeneratoren gibt es auch profesionelle Designsoftware mit der sich Logos Vektorbasiert am Computer erstellen lassen. Damit das Logo später vektorbasiert skallierbar ist, empfiehlt es sich direkt bei der Logoerstellung mit einem Vektorprogramm zu arbeiten. Es gibt kostenlose Programme wie Vectr oder Inkscape. Im preislichen Mittelfeld sind bekannte Design-Software wie Affinity Designer oder CorelDRAW. Die professionellste und beste Logodesign-Software ist und bleibt Adobe Illustrator. Neben der idealen Software braucht es für ein optimales Logo vorallem Expertise in der Anwendung und Erfahrungen im Design.

5 Fehler beim Logo-Design, die Du unbedingt vermeiden solltest:

Die Gestaltung von Logos ist eine der ansrpuchsvollsten Aufgaben im Grafikdesign. Nachfolgend haben wir die 5 häufigsten Fehler die beim Logo-Design gemacht werden und du unbedingt vermeiden solltest.

  1. Plagiate und Kopien bestehener Logos: Wenn du andere Logos kopierst führt dies zu Verwechslungen. Zudem kann eine Urheberrechtsverletzung rechtlich sehr teuer werden. Hebe dich von Mitbewerbern mit einem einzigartigen Logo ab.

  2. Überladenes Design: Viel hilft viel? Nicht wirklich: Zu viele Elemente, Grafiken und Formen machen dein Logo unübersichtlich. Verzichte daher auf unnötiges Verkomplizieren. Ein Logo sollte auf einen Blick erkennbar und einprägsam sein. Weniger ist beim Logo daher meistens mehr.

  3. Falsche Farbwahl: Mehere Farben sollten kontrastreich miteinander harmonieren. Bunte Logos mit mehr als 2-3 Farben verlieren meist seriösität. Zudem sollte nach Möglichkeit auf Farbverläufe und 3D-Effekte verzichtet werden, damit das Logo auch in Schwarz-Weiß und im Druck gut funktioniert.

  4. Typografische Fehler: Die Schrift sollte gut lesbar sein. Verzichte daher auf zu sehr verspielte und verschnörkelte Fonts. Außerdem gilt es zu beachten, dass du dünne Schriften auf Entfernung nicht lesbar sind und zu fette Fonts in der Verkleinerung (z.B. für Visitenkarten) inneinander verschwimmen können. Auch auf zu viel Text oder mehrere Schriften im Logo sollte verzichtet werden.

  5. Kein Vektorlogo erstellen: Achte darauf dein Logo in einem Vektorprogramm zu erstellen. Pixelbasierte Logos welche z.B. in Photoshop erstellt wurden sind nicht skalierbar und daher für den profesionellen Druck oftmals nicht zu gebrauchen.

Logo-Vergleich: Die 5 besten Logo-Maker, Generatoren und Agenturen

Ihr Logo ist so viel mehr als eine rein visuelle Verknüpfung zu Ihrem Unternehmen. Beim Entwicklungs- und Gestaltungsprozess haben Sie die Möglichkeit, Ihre Visionen einzubringen und umzusetzen. Ein kompetenter Gestalter oder eine Designagentur kann Sie auf diesem spannenden Weg begleiten und Ihnen zur Seite stehen.

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